Fünf Tipps für die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung

Der Arbeitsplatz ist belastender als gedacht. Die vermeintlich leichte Arbeit ist besonders auf Dauer anstrengend. Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen führen die Liste der auftretenden Beschwerden an, gefolgt von Kopfschmerzen, Augenbrennen, Müdigkeit, Konzentrations- und Kreislaufstörungen. Diese Beschwerden können durch eine falsche Arbeitsplatzgestaltung ausgelöst werden, die sich aber durch einfache Maßnahmen deutlich verbessern lässt.

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Schreibtisch

Ideal ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch, der je nach Körpergröße eine Höhe zwischen 68 cm und 82 cm haben sollte. Die Unterarme sollten dabei waagerecht auf dem Tisch aufliegen und einen 90 Grad Winkel zu den Oberarmen bilden. Die Schreibtischplatte sollte mindestens 160 cm breit und 80 cm tief sein.

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Richtiges Sitzen

Sehr wichtig ist ein ergonomischer Stuhl, dessen Sitzfläche, Arm- und Rückenlehne individuell regulierbar sind. Richtig sitzt man, wenn die Fußsohlen den Boden komplett berühren, während Ober- und Unterschenkel einen 90 Grad Winkel bilden. Das Geheimnis, um lange durchzuhalten, ist das “dynamische Sitzen”: Die häufige Änderung der Sitzposition entlastet den Körper und verhindert Verspannungen. Optimal ist eine Lehne, die dem Rücken in jede Position folgt. Diese muss natürlich je nach Körpergewicht härter oder schwächer federn.

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Monitor

Der obere Rand des Bildschirms sollte maximal auf Augenhöhe sein, um eine natürliche Kopfhaltung zu erreichen. Optimal ist dabei eine um 35° nach unten geneigte Blicklinie. Zwischen Monitor und Augen wird ein Abstand zwischen 50 cm und 80 cm empfohlen. Der Sehabstand richtet sich dabei nicht nur nach der Bildschirmgröße, sondern auch nach der Sehaufgabe. Wichtig ist auch, dass der Bildschirm flimmerfrei ist und eine hohe Auflösung bietet. Technologiebedingt bieten moderne LCD-Bildschirme auch bei einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz ein absolut flimmerfreies Bild.

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Platzierung

Bildschirm und Tastatur werden direkt auf dem Schreibtisch und frontal zur Sitzposition aufgestellt. Dabei  sollte die Blickrichtung parallel zu einem Fenster verlaufen. Ein Fenster hinter oder vor dem Arbeitsplatz ist weniger geeignet, da es zu Spiegelungen und Blendungen führen kann. Aber auch ein Platz mit dem Rücken zur Tür kann zu Stress und Unzufriedenheit führen. Genau wie der direkte Blick auf eine Wand.

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Beleuchtung

Für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit darf die Schreibtischlampe nicht blenden und muss den kompletten Arbeitsbereich ausleuchten. Als Lichtfarbe werden Neutralweiß oder Warmweiß empfohlen, wobei alle Leuchtquellen in einem Raum dieselbe Lichtfarbe haben sollten.

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